Neuer Standort eröffnet
Mit der Eröffnung eines neuen Standorts der VaW Industriedienstleistungen in Ebersdorf wurde ein leerstehendes Produktionsgebäude wieder mit Leben gefüllt.
Die VaW ist – ebenso wie die nova GmbH und die Wefa gGmbH – Teil des Unternehmensverbunds der Diakonie Coburg. Mit rund 800 beschäftigten Menschen mit Behinderung zählt der Unternehmensverbund der Diakonie zu den größeren Arbeitgebern im Landkreis Coburg. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem, Menschen mit Behinderung eine sinnstiftende Tätigkeit und Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. In der VaW arbeiten daher Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam in industriellen Arbeitsprozessen.
Am neuen Standort in Ebersdorf wurden zwei bisherige Standorte zusammengeführt. Zukünftig werden hier Logistik und Produktion gebündelt. In erster Linie werden für einen Auftraggeber aus dem Raum Coburg Service-Kits zusammengestellt sowie Schaltschränke montiert. Knapp 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden künftig am neuen Standort beschäftigt sein. In der Anfangsphase müssen sich zunächst die Abläufe und Prozesse noch einspielen, perspektivisch ist jedoch bereits eine Erweiterung der Produktion im bestehenden Gebäude vorgesehen.
Mit der Eröffnung in Ebersdorf konnte ein bestehender Leerstand beseitigt werden. Das Gebäude blickt auf eine wechselhafte Geschichte zurück: Ursprünglich und über viele Jahre hinweg wurde es für die Polstermöbelproduktion genutzt. In Hochzeiten arbeiteten hier rund 120 Menschen. Für die VaW bietet der Standort ideale Voraussetzungen. Er liegt verkehrsgünstig zwischen den beiden Unternehmenssitzen in Kronach und Coburg, ist gut mit dem öffentlichen Nahverkehr – inklusive Bahnanschluss – erreichbar und lässt sich gleichzeitig sehr gut in die eigenen Busverkehre des Unternehmens integrieren.
Der neue Standort schafft damit nicht nur Arbeitsplätze, sondern stärkt auch die wirtschaftliche Entwicklung in der Region und bietet Menschen neue berufliche Chancen. Ein gelungener Dreiklang aus, wirtschaftlicher Entwicklung, sozialer Verantwortung und Standortentwicklung.



Cristina Cusin-Busch
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