Gründungsgeschichten aus der Region: AS Ingenieure
Andreas Schmitz übernimmt Verantwortung und baut mit AS Ingenieure ein eigenes Planungsbüro auf
Infrastruktur entsteht oft im Hintergrund – ist für das tägliche Leben aber unverzichtbar. Mit seinem Unternehmen AS Ingenieure begleitet Andreas Schmitz Projekte im Tiefbau und in der Vermessung und sorgt damit dafür, dass Straßen, Leitungen und kommunale Infrastruktur geplant und umgesetzt werden können.
Gegründet wurde das Unternehmen 2024 in Ahorn. Der Schritt in die Selbstständigkeit entstand dabei nicht nur aus unternehmerischem Interesse, sondern auch aus einem klaren Verantwortungsgefühl gegenüber Mitarbeitern und Auftraggebern.
Kurzprofil
Andreas Schmitz
AS Ingenieure
Gründung: 2024
Standort: Ahorn
Branche: Ingenieurbüro / Tiefbau / Vermessung
Verantwortung übernehmen
Der Gedanke an die Selbstständigkeit war bei Andreas Schmitz schon länger präsent. Bereits während seines Studiums bei der Bundeswehr spielte das Thema Verantwortung eine zentrale Rolle. Als sich schließlich die Nachfolgefrage im bisherigen Unternehmen stellte, entschied er sich bewusst dafür, den nächsten Schritt zu gehen. Mit der Gründung von AS Ingenieure entstand so ein neues Ingenieurbüro im Coburger Land.
Mein ehemaliger Chef wollte in den Ruhestand gehen – und ich wollte Verantwortung für meine Kollegen und Auftraggeber übernehmen.
Planung für Infrastrukturprojekte
Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst klassische Planungsleistungen im Tiefbau. Dazu gehören unter anderem Projekte rund um Straßen, Brücken, Wasserleitungen oder Kanalsysteme. Darüber hinaus ist AS Ingenieure auch im Bereich Vermessung tätig. Ziel ist es, Auftraggebern zuverlässige und praxisnahe Lösungen für Infrastrukturprojekte anzubieten – sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich.
Gründung zwischen Unterstützung und Bürokratie
Die Anfangsphase der Selbstständigkeit brachte viele neue Erfahrungen mit sich. Besonders positiv überrascht war Andreas Schmitz von der Offenheit vieler Auftraggeber sowie der Unterstützung durch öffentliche Stellen.
Es war beeindruckend zu sehen, wie viele bereit waren, einem neuen Unternehmen eine Chance zu geben.
Gleichzeitig zeigte sich aber auch, wie groß der organisatorische und betriebswirtschaftliche Aufwand hinter einer Gründung ist.
Gerade die Bürokratie und die betriebswirtschaftlichen Themen sind schon eine echte Herausforderung.
Ein besonderer Moment
Zu den prägendsten Erfahrungen der ersten Monate zählt für Andreas Schmitz die Anfrage der Hochschule Coburg nach einer möglichen Zusammenarbeit.
Für ihn war das ein wichtiges Signal dafür, dass das Unternehmen auch fachlich wahrgenommen wird und sich in der Region bereits ein Netzwerk entwickelt.
Ein junges Team mit klaren Zielen
Ein wichtiger Bestandteil des Unternehmens ist das Team. Andreas Schmitz setzt bewusst auf ein junges Arbeitsumfeld mit hoher Dynamik und Flexibilität.
Neben der fachlichen Arbeit spielt dabei auch der Zusammenhalt im Team eine große Rolle – sowohl im Arbeitsalltag als auch darüber hinaus.
Wir wollen hier wirklich etwas bewegen und gemeinsam etwas schaffen.
Warum das Coburger Land?
Die Region Coburg ist für Andreas Schmitz längst zur Heimat geworden. Seit fast 15 Jahren lebt und arbeitet er hier und hat in dieser Zeit ein breites Netzwerk aufgebaut. Besonders schätzt er die persönliche Verbundenheit und die kurzen Wege in der Region.
Hier habe ich extrem viele Kontakte knüpfen dürfen – das möchte ich nicht mehr missen.
Blick nach vorne
Für die kommenden Jahre verfolgt Andreas Schmitz ein klares Ziel: AS Ingenieure soll weiter wachsen und sich als zuverlässiger Ansprechpartner für Infrastrukturprojekte im Landkreis etablieren. Langfristig wünscht er sich ein eigenes Büro mit einem Team von rund zehn Mitarbeitenden.

Persönliche Perspektive
Unternehmertum bedeutet für mich:
Bereit zu sein, Verantwortung zu übernehmen – auch über die eigene Schmerzgrenze hinaus.
Die Region Coburg ist für mich:
Eine lebenswerte Region, die für mich Heimat geworden ist.
Erfolg heißt für mich:
Wenn Auftraggeber wiederkommen und ich am Abend zufrieden das Büro absperren kann.

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Cristina Cusin-Busch